Tischler
Der klassische Handwerksauftrag: Sie haben eine Idee oder ein Problem mit Holz, wir sehen es uns an und sagen offen, ob sich der Aufwand lohnt.
Maßarbeit aus Holz.
Wenn ein Raum krumm ist, eine Nische zu schmal oder die Decke schräg, hört das Angebot im Möbelhaus auf. Genau dort fängt unsere Arbeit an: Wir messen bei Ihnen auf, zeichnen das Möbel für Ihre Wand, fertigen es in der Werkstatt und montieren es selbst — vom Vorzimmerschrank bis zur kompletten Küche.
Linzer Wohnungen sind selten normiert. In den Gründerzeithäusern rund um die Landstraße stehen drei Meter dreißig Raumhöhe und Wände, die auf zwei Metern um zwei Zentimeter wandern. In den Siedlungen der fünfziger Jahre in Bindermichl oder Kleinmünchen ist der Grundriss klein geschnitten und jede Nische zählt. Und in den Neubauten am Grüner Anger sitzen Lüftungsschächte genau dort, wo eigentlich der Schrank hin sollte. Ein Serienmöbel kann darauf keine Antwort haben, weil es für die Mitte gebaut wird und nicht für Ihren Raum.
Deshalb beginnt bei uns jeder Auftrag mit einem Aufmaß in der Wohnung und nicht mit einem Prospekt. Wir nehmen Höhen an drei Punkten ab, prüfen mit dem Laser, wie stark der Boden fällt, suchen Leitungen, klopfen die Wand ab und schauen uns an, wohin die Tür aufgeht. Aus diesen Zahlen wird eine Zeichnung, aus der Zeichnung ein Angebot mit einzelnen Positionen. Erst wenn Sie beides in der Hand haben, wird Material bestellt. Diese Reihenfolge klingt selbstverständlich, ist aber der Grund, warum bei uns am Montagetag selten improvisiert werden muss.
Zwanzig Bereiche, die wir regelmäßig ausführen — als einzelnes Möbel, als Zimmerkonzept oder als kompletter Innenausbau. Was nicht dabei ist, fragen Sie einfach: Vieles lässt sich in der Werkstatt lösen, auch wenn es keinen Namen im Katalog hat.
Der klassische Handwerksauftrag: Sie haben eine Idee oder ein Problem mit Holz, wir sehen es uns an und sagen offen, ob sich der Aufwand lohnt.
Zuschnitt, Kantenbearbeitung, Verleimung und Oberfläche laufen bei uns im Haus. Kurze Wege bedeuten, dass ein Nachschnitt Stunden kostet und keine Wochen.
Fensterbänke, Sockelleisten, Abmauerungen verkleiden, Klappen für Revisionsöffnungen: Arbeiten, die keine große Bühne brauchen, aber sauber sitzen müssen.
Kleinaufträge fahren wir gebündelt nach Gebiet an. Eine klemmende Lade oder ein ausgerissenes Scharnier ist meist innerhalb weniger Tage erledigt.
Tisch, Sideboard, Bett, Bücherwand — gebaut auf Ihre Maße, Ihre Raumhöhe und Ihre Nutzung. Auch dann, wenn nichts davon einem Standardmaß entspricht.
Nischen, Dachschrägen, Erker und Kniestöcke werden zu nutzbarem Stauraum. Wir gleichen krumme Wände im Korpus aus, nicht mit Silikon.
Vom Vorzimmerschrank bis zum begehbaren Kleiderraum: Innenaufteilung, Stangenhöhen und Auszüge stimmen wir auf das ab, was tatsächlich hineinkommt.
Arbeitshöhe nach Körpergröße, Auszüge statt Drehtüren, Ecken ohne toten Raum. Geräte und Arbeitsplatte planen wir mit, egal von welchem Hersteller.
Waschtischunterbau um Siphon und Leitungen herum, Hochschrank in die Restbreite, Spiegelschrank bündig in die Nische. Aufgebaut mit feuchtraumtauglichem Material.
Empfangstheken, Aktenwände, Arbeitsplätze und Homeoffice unter der Schräge. Kabel, Steckdosen und Technik verschwinden dort, wo sie nicht stören.
Durchgehende Bohlen, gezapfte Verbindungen, geölte Oberflächen. Massivholz arbeitet — wir bauen so, dass es das darf, ohne zu reißen.
Ganze Räume statt Einzelstücke: Dachausbau, Raumteiler, Garderobenzone, Ordination oder Lokal. Wir koordinieren dabei auch die anderen Gewerke mit.
Lamellen, Profilholz oder flächige Paneele — auch als Akustikverkleidung, wenn ein offener Wohnraum zu stark hallt. Unterkonstruktion inklusive.
Innentüren in Sondermaßen, Schiebetüren in der Wandnische, alte Kassettentüren aufgearbeitet. Zargen passen wir an, statt die Wand aufzustemmen.
Kasten- und Verbundfenster im Altbau nachbauen oder sanieren, inklusive Beschlägen und Dichtungen. Optik bleibt, der Zug durch die Fuge verschwindet.
Neubau auf Stahl- oder Holzwange, Belegen einer Betonstiege, neues Geländer. Steigungsverhältnis rechnen wir aus, damit die Stiege wirklich bequem wird.
Gerissene Zargen, lockere Beine, ausgerissene Beschläge, hängende Türen. Häufig ist die Reparatur ein Bruchteil des Neupreises — wir sagen Ihnen ehrlich, wann nicht.
Erbstücke, Biedermeier, Bauernkästen: Furnier ergänzen, Verleimungen lösen und neu setzen, Oberfläche auffrischen. Die Patina bleibt, wenn Sie das möchten.
Alles, was sonst nirgends hinpasst: Sitzbank für die Terrasse, Hundebox unter der Stiege, Podest, Vitrine, Bühnenelement für den Verein.
Auch fremde Möbel bauen wir auf und befestigen sie fachgerecht in Ziegel, Beton oder Gipskarton — inklusive Leitungssuche vor dem ersten Loch.
Sie wissen noch nicht, welche Position zu Ihrem Vorhaben passt? Beschreiben Sie es in zwei Sätzen — wir ordnen es ein und sagen Ihnen, was es realistisch kostet.
Die Wahl entscheidet über Preis, Optik und darüber, wie das Möbel in zehn Jahren aussieht. Muster bringen wir zum Aufmaß mit, weil ein Foto die Farbe eines Holzes nie richtig wiedergibt.

Hart, unempfindlich, hell bis honigfarben. Die naheliegende Wahl für Küchenfronten, Stiegen und alles, was täglich angegriffen wird. Dunkelt leicht nach und verzeiht Kratzer, weil sich geöltes Holz stellenweise nachschleifen lässt.

Das teuerste der vier, dafür mit einer Tiefe, die kein Dekor nachahmt. Wir setzen es dort ein, wo wenig Fläche viel Wirkung bringt: Sideboard, Esstisch, Fronten eines einzelnen Möbels im sonst hellen Raum.

Sehr hell, mit langer, ruhiger Maserung. Weiß geölt bleibt sie über Jahre hell und lässt kleine Räume größer wirken — deshalb häufig in Altbauwohnungen mit wenig Tageslicht im Hof.

Warm, rötlich, harzreich und robust gegen Feuchtigkeit. Unsere erste Wahl für Wandverkleidungen, Balkonverbauten und alles, was zwischen innen und außen steht. Astbild inklusive — wer es ruhig mag, greift zur Eiche.
Ein fertig montierter Schrank sieht von außen fast immer ordentlich aus. Der Unterschied zeigt sich erst nach ein paar Jahren, und er entsteht an Stellen, die man beim Kauf nicht sieht: an der Plattenqualität, an den Beschlägen und an der Kante. Wir verarbeiten Trägerplatten in E1-Qualität, überwiegend aus österreichischer und süddeutscher Produktion, wie sie von Egger, Kaindl oder Fundermax kommen. Bei Beschlägen setzen wir auf Blum aus Vorarlberg und Hettich, weil es für beide auch in zehn Jahren noch Ersatzteile gibt — bei No-Name-Scharnieren ist das erfahrungsgemäß nicht so.
Bei den Oberflächen arbeiten wir mit Ölen und Wachsen von Osmo sowie mit Wasserlacken von Adler aus Tirol. Öl lässt sich stellenweise ausbessern, Lack ist widerstandsfähiger, aber bei einem Schaden nur ganzflächig zu erneuern — welche Variante besser passt, hängt vom Raum und von Ihrer Geduld ab, nicht vom Preis. Massivholz kaufen wir bevorzugt aus regionalen Sägewerken; bei zertifizierter Ware achten wir auf PEFC- oder FSC-Nachweis. Verleimt wird nach Beanspruchungsgruppe: im Bad und in der Küche anders als im trockenen Schlafzimmer.
Marken nennen wir, weil sie überprüfbar sind. Welche Beschläge in Ihrem Möbel stecken, steht im Angebot — Sie müssen uns dabei nicht glauben, Sie können es nachlesen.
Welche Lösung sinnvoll ist, hängt weniger vom Geschmack ab als vom Gebäude. Diese vier Fälle machen bei uns den größten Teil der Aufträge im Linzer Raum aus.
Hohe Räume, tiefe Fensternischen, Wände ohne rechten Winkel und häufig ein Denkmalschutz, der bei der Fassade mitredet. Hier gewinnt man Stauraum über die Höhe: Schränke bis unter die Decke mit Aufsatz für selten Gebrauchtes, Fensterbankbänke in der Nische, Türen im Sondermaß statt Standardstock. Wichtig ist die Ausgleichsleiste an der Wand — sie ist der Unterschied zwischen „passt“ und „klafft“.
In Leonding, Puchenau, Katsdorf oder Wilhering steht meist genug Fläche zur Verfügung, dafür gibt es Dachschrägen, Kniestöcke und einen Keller, der ordentlich verbaut gehört. Typische Aufträge: Garderobenzone im Vorraum, Schrägenschränke im Obergeschoss, Stiege neu belegen, Terrassenmöbel aus Lärche. Weil oft in Etappen gebaut wird, planen wir so, dass sich später anstückeln lässt.
Hier zählt, dass der Betrieb weiterläuft. Wir montieren solche Aufträge regelmäßig am Wochenende oder in Etappen nach Ordinationsschluss. Inhaltlich geht es um Empfangstheken, Akten- und Materialwände, Wartebereiche und Arbeitsplätze mit sauber geführter Technik. Oberflächen wählen wir nach Reinigungsaufwand, nicht nur nach Optik.
Glatte Wände, dafür Lüftungsschächte, Fußbodenheizung und die Frage, was beim Auszug bleibt. In Mietwohnungen bauen wir bevorzugt rückbaubar: verschraubte statt verklebte Befestigung, Sockel und Blenden so gelöst, dass das Möbel in der nächsten Wohnung mit wenig Aufwand wieder passt. Bei Fußbodenheizung wird vor jedem Loch gemessen.
Sechs Schritte, die bei jedem Auftrag gleich sind — beim einzelnen Regal genauso wie beim kompletten Innenausbau. Was sich unterscheidet, ist nur die Dauer.
Zwei, drei Sätze zum Vorhaben genügen. Wir klären am Telefon, ob wir der richtige Betrieb dafür sind, und nennen eine grobe Größenordnung — bevor jemand losfährt.
Wir messen Höhen, Breiten und Diagonalen, prüfen Boden und Wand, suchen Leitungen und bringen Muster mit. Dabei kommt oft heraus, dass eine andere Aufteilung besser funktioniert als die ursprüngliche Idee.
Sie erhalten eine maßstäbliche Ansicht mit Innenaufteilung und ein Angebot, in dem Korpus, Fronten, Beschläge, Oberfläche und Montage getrennt ausgewiesen sind. Änderungswünsche sind hier noch kostenlos.
Erst mit Ihrer Unterschrift wird Material bestellt und ein Fertigungsplatz reserviert. Sie bekommen dabei einen konkreten Montagetermin, keinen Zeitraum von sechs Wochen.
Zuschnitt, Kanten, Bohrbild, Verleimung und Oberfläche. Vor dem Verladen wird das Möbel in der Werkstatt probeweise zusammengestellt — Fehler fallen dort auf, nicht in Ihrem Wohnzimmer.
Abdecken, aufstellen, ausrichten, Beschläge justieren, Verpackung mitnehmen. Am Ende gehen wir gemeinsam durch, wie Auszüge nachgestellt und die Oberfläche gepflegt wird.
Ausgewählt nicht nach Schönheit, sondern danach, wo es schwierig war — daran erkennt man einen Betrieb eher als am Hochglanzfoto.

2,05 m Breite, 3,15 m Raumhöhe, eine Wand mit 2,4 cm Abweichung über die Länge. Gelöst mit einem geteilten Korpus, verstellbarem Sockel und einer Ausgleichsleiste, die im Schattenfug verschwindet. Oben ein Aufsatz für Koffer, unten eine Bank mit Schuhauszug.

Die Bauherrin ist 1,58 m groß, ihr Mann 1,92 m — daraus wurden zwei Arbeitshöhen: 88 cm an der Zeile, 96 cm auf der Insel. Der Rest ist Ordnung: Vollauszüge statt Drehtüren, Eckschrank mit Schwenkbeschlag, Geräte hinter Fronten, Dunstabzug im Deckenfeld.

Gerundete Theke mit zwei Ebenen, dahinter eine Wandverkleidung aus Eschelamellen, die gleichzeitig als Akustikelement wirkt. Montiert wurde an zwei Wochenenden, damit der Ordinationsbetrieb keinen Tag ausfällt. Alle Flächen sind desinfektionsmittelfest lackiert.
Drei Objekte im Linzer Raum, jeweils dieselbe Kameraposition. Der Aufwand steckt selten dort, wo man ihn vermutet.


Der alte Schrank endete 40 cm unter der Decke — dort standen Kartons. Der neue Korpus geht bis oben, der Stauraum ist um etwa ein Drittel gewachsen, ohne dass der Raum kleiner wirkt. Die Fronten sind grifflos, weil der Durchgang zum Bad sehr schmal ist.


Fliesenspiegel und Geräte blieben, getauscht wurden Korpusse, Fronten und Arbeitsplatte. Das hat die Kosten deutlich unter einer Komplettküche gehalten und die Baustelle auf zwei Tage begrenzt. Neu ist die durchlaufende Platte über Eck — vorher war dort eine Fuge, in der sich alles gesammelt hat.


Die Substanz war in Ordnung, die Fichtenstufen waren es nicht. Belegt wurde mit 40 mm Eiche, dazu ein neues Geländer aus Flachstahl mit Holzhandlauf. Das Knarzen kam nicht vom Holz, sondern von gelockerten Keilen — die wurden zuerst neu gesetzt.
Die folgenden Spannen stammen aus unseren eigenen Angeboten der letzten Monate und decken sich weitgehend mit den Marktwerten für Oberösterreich. Sie ersetzen kein Angebot, geben aber eine belastbare Größenordnung.
| Leistung | Einheit | Richtwert |
|---|---|---|
| Tischlerstunde in Werkstatt und Montage | pro Stunde | 79 – 95 € |
| Aufmaß, Beratung und schriftliches Angebot | pauschal | kostenfrei |
| Einbauschrank nach Maß, geschlossen bis Deckenhöhe | pro Laufmeter | 950 – 1.800 € |
| Möbel nach Maß aus Massivholz (Tisch, Sideboard, Bett) | pro m² Ansichtsfläche | 520 – 900 € |
| Küche nach Maß ohne Geräte und Arbeitsplatte | pro Laufmeter | 850 – 1.600 € |
| Badmöbel nach Maß, feuchtraumtauglich aufgebaut | pro Möbelstück | 780 – 2.400 € |
| Wandverkleidung Holz inkl. Unterkonstruktion und Montage | pro m² | 95 – 190 € |
| Holztür nach Maß inklusive Zarge und Einbau | pro Tür | 690 – 1.900 € |
| Holztreppe nach Maß oder Belag einer Betonstiege | pro Stiege | 4.900 – 14.000 € |
| Möbel reparieren, Beschlagtausch, Nachjustieren | pro Einsatz | 90 – 320 € |
| Möbelmontage von zugekauften Möbeln | pro Stunde | 65 – 80 € |
Angaben inklusive 20 % Umsatzsteuer. Anfahrt innerhalb von 30 Fahrminuten ab Linz ist enthalten, darüber hinaus verrechnen wir sie nach Kilometern und weisen sie im Angebot aus.
Die Fläche eines Möbels sagt erstaunlich wenig über seinen Preis aus. Zwei Schränke mit identischen Außenmaßen können sich im Angebot um mehr als das Doppelte unterscheiden, und meistens liegt das nicht am Holz, sondern an dem, was innen passiert. Ein leerer Korpus mit vier Fachböden ist schnell gebaut. Sobald Auszüge, Innenladen, Beleuchtung, Schiebetüren oder eine Trennung nach Kleidungsarten dazukommen, steigt der Aufwand in der Fertigung deutlich stärker als der Materialeinsatz.
Der zweite große Posten ist der Raum selbst. Ein Möbel für eine gerade Wand im Neubau lässt sich in wenigen Stunden montieren. Dieselbe Aufgabe in einem Altbau mit fallendem Boden, wandernden Wänden und einem Stiegenhaus ohne Aufzug bedeutet Ausgleichsleisten, geteilte Korpusse und mehr Zeit vor Ort. Deshalb messen wir vor dem Angebot und schätzen nicht: Ein realistischer Montageaufwand im Angebot ist angenehmer als eine Nachforderung nach der Montage.
Der Rechner arbeitet mit denselben Spannen wie die Preistabelle und liefert bewusst einen Bereich statt einer Zahl. Für ein verbindliches Angebot brauchen wir das Aufmaß.
Alle Werte inklusive Umsatzsteuer, Montage im Umkreis von 30 Fahrminuten enthalten.
Der Rechner kennt Ihren Raum nicht. Schrägen, Radien und schwieriger Zugang können den Wert nach oben verschieben, ein einfacher Grundriss auch nach unten.
Die häufigste Enttäuschung bei Maßmöbeln hat nichts mit Handwerk zu tun: Das Möbel ist gut gebaut, aber falsch aufgeteilt. Wer heute drei Kinder hat, braucht in acht Jahren keine Spielzeugfächer mehr, sondern Platz für Sportsachen. Deshalb fragen wir beim Aufmaß weniger nach Farbwünschen als nach Ihrem Alltag: Was liegt herum, wenn niemand aufräumt? Was hätten Sie gern in Griffhöhe? Wo entsteht am Abend der Stau — beim Ankommen, beim Kochen oder beim Wäschezusammenlegen?
Aus diesen Antworten wird die Innenaufteilung. Sinnvoll ist fast immer, Zonen großzügiger und weniger fein zu unterteilen, als man zunächst denkt: Ein hoher, verstellbarer Bereich lässt sich später umbauen, ein fix eingebautes Schuhregal nicht. Ebenso lohnt es sich, an einer Stelle bewusst zu sparen — etwa an einer Innenbeleuchtung, die man kaum einschaltet — und das Geld in die Beschläge zu stecken, weil man die zehntausendmal in die Hand nimmt. Diese Abwägungen besprechen wir offen, auch wenn das Angebot dadurch kleiner wird.
Nehmen Sie sich vor dem Termin zwanzig Minuten Zeit für die folgende Liste. Sie klingt banal, verkürzt aber die Planung erheblich — und verhindert die teuerste aller Änderungen: die, die erst nach der Freigabe auffällt.
Diese Punkte sehen wir bei Nachbesserungen am häufigsten. Sie kosten hinterher deutlich mehr Zeit, als sie vorher gekostet hätten.
Die Nische wird oben gemessen, unten ist sie 18 mm schmäler — der Korpus geht nicht hinein.
Höhe und Breite immer an drei Punkten abnehmen und zusätzlich die Diagonalen vergleichen. Weicht sie ab, steht der Raum nicht im Winkel und der Korpus wird schmäler geplant, mit Ausgleich über eine Leiste.
Der Schrank passt perfekt, aber die Zimmertür schlägt an der Front an oder die Lade blockiert den Durchgang.
Öffnungsradien gehören in die Zeichnung, genauso wie Heizkörper, Lichtschalter und Fensterflügel. Im Zweifel wird eine Schiebe- oder Falttür geplant, die nur wenige Zentimeter Weg braucht.
Eine massive Platte wird rundum starr verschraubt. Im ersten Winter mit trockener Heizungsluft reißt sie.
Massivholz muss quer zur Faser arbeiten dürfen. Nutklötze, Langlöcher und eine Fuge zur Wand kosten nichts und verhindern genau diesen Schaden.
Im Bad steht ein Unterbau aus normaler Spanplatte. Nach zwei Jahren quillt die Sockelzone auf.
Im Spritzbereich gehören feuchtebeständige Platten, versiegelte Kanten und ein Sockel mit Abstand zum Boden. Auch die Rückwand hinter dem Waschtisch muss dicht abschließen.
Eine Dübelreihe trifft die Fußbodenheizung oder ein Leerrohr in der Vorwandinstallation.
Vor jeder Befestigung wird geortet, bei Fußbodenheizung wird der Verlegeplan verlangt. Fehlt er, wird von oben befestigt oder eine bodenfreie Konstruktion gewählt.
Günstige Scharniere und Auszüge halten die ersten Monate. Dann hängen Türen schief und Laden schleifen.
Beschläge sind der einzige Teil eines Möbels, der sich bewegt — und damit der einzige, der verschleißt. Markenbeschläge mit Ersatzteilversorgung machen im Angebot wenige Prozent aus.
Nicht als Versprechen formuliert, sondern als das, was wir konkret anders machen als der Möbelhandel.
Wer bei Ihnen aufmisst, zeichnet das Möbel und steht beim Montagetag in der Wohnung. Es gibt keine Übergabe zwischen Verkauf, Planungsbüro und Fremdmonteur, bei der Details verloren gehen.
Korpus, Fronten, Beschläge, Oberfläche und Montage stehen getrennt. Wenn Sie das Budget senken wollen, sehen Sie sofort, an welcher Stelle das sinnvoll geht und wo es sich nicht auszahlt.
Schrägen, Radien, Erker, fallende Böden und Wände außerhalb des Winkels sind bei uns keine Zusatzoption, sondern Alltag. Genau dafür gibt es die Werkstatt.
Zusätzlich zur gesetzlichen Gewährleistung geben wir drei Jahre auf Verarbeitung und Beschläge. Nachjustieren nach der ersten Heizsaison ist ohnehin inkludiert — Holz und Bau bewegen sich.
Wir dokumentieren, welche Platte, welches Dekor und welche Beschläge verbaut wurden. Ein Nachbau einer einzelnen Front oder ein Auszugstausch ist dadurch später kein Rätsel.
Wenn sich ein Möbel mit ein paar Stunden Arbeit retten lässt, sagen wir das — auch wenn ein Neubau für uns der größere Auftrag wäre. Das ist der Grund, warum viele Kunden wiederkommen.
Unser Arbeitsgebiet ist bewusst eng gefasst. Eine Montage dauert selten nur einen Tag, es kommen Nachjustierungen und kleine Ergänzungen dazu — und das funktioniert nur, wenn die Fahrt kurz bleibt. Innerhalb dieses Radius ist das Aufmaß kostenfrei und ein Servicebesuch keine Tagesreise.
In der Stadt selbst sind wir regelmäßig in Urfahr, St. Magdalena, Dornach, Froschberg, Bindermichl, Kleinmünchen, Ebelsberg und im Zentrum rund um die Landstraße unterwegs. Im Umland decken wir den gesamten Zentralraum ab: entlang der Donau nach Ottensheim, Wilhering und Feldkirchen, ins Mühlviertel Richtung Gallneukirchen, Engerwitzdorf und Altenberg, nach Süden über Leonding, Traun, Ansfelden und Pasching bis Neuhofen an der Krems und im Osten über Steyregg und Asten bis Enns, Mauthausen und Schwertberg. Wels, Eferding, Pregarten und Perg liegen ebenfalls im Radius.
Tischler Linz ist eine überschaubare Werkstatt mit einem festen Team. Diese Größe ist eine Entscheidung: Wir nehmen im Monat nur so viele Aufträge an, wie wir selbst planen, bauen und montieren können. Das bedeutet manchmal, dass ein Wunschtermin nicht sofort möglich ist — dafür sitzt an Ihrem Möbel niemand, der es zum ersten Mal sieht.
Der größte Teil unserer Arbeit kommt über Empfehlungen und über Kunden, die nach Jahren mit dem zweiten Zimmer wiederkommen. Das prägt, wie wir arbeiten: Wir bauen so, dass sich ein Möbel später ergänzen, umbauen oder in Teilen ersetzen lässt, und wir raten von Lösungen ab, die im Prospekt gut aussehen und im Alltag stören. Zeichnungen, Materialangaben und Beschlagsdaten heben wir auf, weil eine Nachbestellung nach acht Jahren sonst ein Ratespiel wäre.
Kein Callcenter dazwischen: Sie sprechen von Anfang an mit den Personen, die Ihr Möbel planen und bauen.

Kalkulation, Konstruktion und die letzte Kontrolle vor dem Verladen. Sein Spezialgebiet sind Altbauten, in denen nichts im Winkel steht.

Kommt zum Aufmaß, zeichnet Ansichten und Innenaufteilungen und übersetzt Wohnalltag in Zentimeter. Berät zu Dekoren und Oberflächen.

Verantwortlich für Zuschnitt, Bohrbilder und Verleimung. Betreut außerdem die Oberflächen und weiß, welches Öl auf welcher Holzart funktioniert.

Fährt die Montagen, löst die Überraschungen vor Ort und übernimmt Reparaturen sowie das Nachjustieren nach der ersten Heizperiode.
Bücherwand aus massiver Eiche, vier Meter breit, Fachböden mit doppelter Stärke, damit nichts durchhängt. Genau darum ging es mir, weil bei den letzten Regalen alles gebogen war. Hier bleibt es gerade.
Fünf Innentüren im Altbau, alle mit unterschiedlichen Maßen und einer krummen Öffnung im Gang. Zargen wurden angepasst statt die Wand aufzustemmen. Die Türen schließen leise, das war mir wichtig.
Für die Terrasse eine Sitzbank mit Stauraum aus Lärche, wetterfest verleimt und mit Gefälle in der Deckplatte. Nach dem ersten Winter kein Riss, kein Verzug. Man sieht, dass hier über das Wetter mitgedacht wurde.
Beiträge zu Fragen, die uns beim Aufmaß immer wieder gestellt werden — ausführlicher, als es am Küchentisch möglich ist.
Der Stundensatz für Werkstatt- und Montagearbeit liegt bei uns zwischen 79 und 95 Euro inklusive Umsatzsteuer und damit im üblichen Rahmen für Oberösterreich. Bei größeren Aufträgen rechnen wir allerdings nicht nach Stunden, sondern bieten einen Fixpreis an — das ist für beide Seiten planbarer. Nach Stunden abgerechnet werden vor allem Reparaturen, Servicebesuche und Montagen fremder Möbel.
Ja, innerhalb von rund 30 Fahrminuten ab Linz. Der Termin dauert meist 60 bis 90 Minuten, wir bringen Muster mit und Sie erhalten danach Zeichnung und Angebot, ohne dass daraus eine Verpflichtung entsteht. Nur wenn eine aufwendige Planung für ein Objekt mit mehreren Räumen gewünscht ist, sprechen wir vorher über eine Planungspauschale — und rechnen sie bei Auftragserteilung an.
Bei einem einzelnen Möbel meist zwei bis vier Wochen, bei einer Küche oder einem Innenausbau vier bis acht. Ausschlaggebend ist selten unsere Werkstatt, sondern die Lieferzeit von Sonderdekoren, Steinarbeitsplatten oder speziellen Beschlägen. Den Termin nennen wir im Angebot und melden uns, sobald sich daran etwas ändert.
Bei einem freistehenden Standardmöbel ehrlicherweise oft nicht — da ist Serienfertigung günstiger, und das sagen wir auch. Sobald es aber um eine Nische, eine Schräge, eine ungewöhnliche Höhe oder eine bestimmte Innenaufteilung geht, dreht sich das Bild: Der Preisunterschied schrumpft, weil im Möbelhaus Sondermaße teuer sind, und der genutzte Raum ist deutlich größer.
Ja. Ein Sideboard, eine Sitzbank für die Fensternische oder ein Waschtischunterbau sind ganz normale Aufträge. Auch sehr kleine Arbeiten wie eine klemmende Lade oder ein ausgerissenes Scharnier übernehmen wir — solche Termine bündeln wir nach Gebiet, damit die Anfahrt im Verhältnis bleibt.
In der Küche hat sich Eiche bewährt, weil sie hart ist und sich stellenweise nachschleifen lässt. Für Arbeitsplatten und den Spritzbereich empfehlen wir je nach Nutzung eine versiegelte Oberfläche oder ein anderes Material. Im Bad kommt es weniger auf die Holzart als auf den Aufbau an: feuchtebeständige Trägerplatte, dicht versiegelte Kanten und ein Sockel mit Abstand zum Boden.
Regelmäßig. Wir planen solche Möbel bewusst rückbaubar: verschraubt statt verklebt, mit Sockeln und Blenden, die sich tauschen lassen. So kann der Schrank in vielen Fällen mit überschaubarem Aufwand in die nächste Wohnung übersiedeln. Ob eine feste Montage zulässig ist, klären Sie vorab am besten kurz mit der Hausverwaltung.
Dann kommen wir und stellen sie nach. Holz und Gebäude bewegen sich, besonders nach der ersten Heizperiode — ein Nachjustieren ist deshalb bei uns eingerechnet und kostet Sie nichts. Darüber hinaus geben wir drei Jahre Garantie auf Verarbeitung und Beschläge, zusätzlich zur gesetzlichen Gewährleistung.
Sehr oft ja. Gerissene Zargen, gelöste Verleimungen, defekte Auszüge oder Furnierschäden sind Standardarbeiten. Schicken Sie uns zwei Fotos und eine kurze Beschreibung, dann können wir meist schon abschätzen, ob sich der Aufwand lohnt. Wenn nicht, sagen wir das auch — eine Reparatur, die teurer wird als ein neues Möbel, empfehlen wir niemandem.
Der laute und staubige Teil passiert in der Werkstatt. Vor Ort wird abgedeckt, mit Absaugung gearbeitet und am Ende jedes Tages zusammengeräumt. Verpackungsmaterial nehmen wir mit. Bei mehrtägigen Innenausbauten stimmen wir vorher ab, welche Räume wann betroffen sind, damit Sie planen können.

Ein paar Sätze reichen für den Anfang. Wichtig ist nur die Telefonnummer: Wir rufen zurück, stellen die zwei, drei Fragen, die wirklich entscheidend sind, und vereinbaren einen Aufmaßtermin — oder sagen Ihnen gleich, wenn ein anderer Weg günstiger für Sie wäre.
Wer in Linz einen Tischler sucht, sucht meist keine Möbel, sondern eine Lösung: eine Nische, die endlich genutzt wird, eine Küche, in der die Arbeitshöhe stimmt, oder eine Stiege, die nicht mehr bei jedem Schritt knarzt. Genau dafür gibt es unsere Werkstatt. Wir messen bei Ihnen auf, zeichnen das Möbel für Ihren Raum, fertigen es selbst und montieren es mit dem eigenen Team — vom einzelnen Regal bis zum kompletten Innenausbau einer Ordination. Maßarbeit aus Holz.
Ein Serienmöbel ist für einen gedachten Durchschnittsraum konstruiert. Sobald Ihre Wand 2,07 m breit ist statt 2,00 m, bleibt entweder eine Fuge oder ein Möbel, das nicht hineingeht. Bei Maßmöbeln entfällt dieser Kompromiss: Der Korpus wird auf den Zentimeter gebaut, Sockel und Ausgleichsleisten fangen krumme Wände und fallende Böden ab, und die Innenaufteilung richtet sich nach dem, was tatsächlich hineinkommt. Am deutlichsten zeigt sich der Unterschied in der Höhe — ein Schrank, der bis unter die Decke geht, bringt in einer Altbauwohnung schnell ein Drittel mehr Stauraum, ohne einen Quadratmeter mehr Grundfläche zu belegen.
Der häufigste Auftrag bleibt der Einbauschrank nach Maß: im Vorzimmer, im Schlafzimmer oder als begehbarer Kleiderraum hinter einer Schiebetür. Direkt danach kommt die Küche nach Maß, bei der es weniger um Fronten geht als um Arbeitshöhe, Auszüge und die Frage, wie man die Ecke sinnvoll erschließt. Badmöbel nach Maß müssen um Siphon, Vorwandinstallation und Leitungen herumgebaut werden und brauchen einen feuchtraumtauglichen Aufbau. Bei Büromöbeln nach Maß — Empfangstheken, Aktenwänden, Arbeitsplätzen — steht dagegen im Vordergrund, dass Technik und Kabel im Möbel verschwinden und die Oberfläche den täglichen Reinigungsaufwand aushält.
Beim Innenausbau denken wir den Raum als Ganzes: Dachschrägen mit Kniestockschränken, Raumteiler mit Durchreiche, Garderobenzonen, verkleidete Installationsschächte und Wandverkleidungen aus Holz, die nebenbei den Nachhall in offenen Wohnräumen senken. Solche Aufträge laufen meist über mehrere Wochen und berühren andere Gewerke — Elektro, Maler, Boden. Wir stimmen die Reihenfolge ab und planen so, dass Sie in der Wohnung bleiben können. Dazu gehören auch Holztüren nach Maß in Sondergrößen, sanierte oder nachgebaute Holzfenster im Altbau und die Holztreppe nach Maß, ob als Neubau oder als Belag auf einer bestehenden Betonstiege.
Massivholz ist nicht automatisch die bessere Wahl. Für Tische, Betten, Sitzbänke und sichtbare Kanten ist es unschlagbar, weil es sich nachschleifen und ausbessern lässt. Für große, hohe Korpusflächen ist ein furnierter Plattenwerkstoff meist die klügere Konstruktion: Er bleibt formstabil, arbeitet nicht mit der Heizungsluft und ist deutlich leichter, was bei einem Schrank mit drei Metern Höhe ein echtes Argument ist. In der Praxis kombinieren wir beides — Fronten und Kanten aus Massivholz, tragende Flächen aus stabilen Platten. Welche Holzart passt, hängt vom Raum ab: Eiche für Beanspruchtes, Esche für helle Räume, Nussbaum als Akzent, Lärche dort, wo Feuchtigkeit ins Spiel kommt.
Nicht jeder Auftrag beginnt mit einem neuen Möbel. Wir reparieren Möbel mit gerissenen Zargen, gelösten Verleimungen und ausgerissenen Beschlägen, restaurieren Erbstücke samt Furnierergänzung und Oberflächenauffrischung und übernehmen die Möbelmontage auch dann, wenn das Möbel von woanders kommt — inklusive fachgerechter Befestigung in Ziegel, Beton oder Gipskarton und Leitungssuche vor dem ersten Loch. Gerade bei alten Stücken lohnt sich der Blick eines Tischlers, bevor etwas entsorgt wird: Häufig steckt in einem wackeligen Kasten mehr Substanz als in einem neuen Möbel derselben Preisklasse.
Wir arbeiten in Linz und im Umkreis von rund 30 Fahrminuten, also im gesamten oberösterreichischen Zentralraum. In der Stadt sind wir regelmäßig in Urfahr, Dornach, St. Magdalena, am Froschberg, in Bindermichl, Kleinmünchen und Ebelsberg unterwegs, im Umland in Leonding, Traun, Ansfelden, Pasching, Hörsching und Marchtrenk, entlang der Donau in Puchenau, Ottensheim, Wilhering und Feldkirchen, im Mühlviertel in Gallneukirchen, Engerwitzdorf, Altenberg und Katsdorf sowie östlich in Steyregg, Asten, Enns, Mauthausen und Schwertberg. Auch Wels, Eferding, Pregarten und Perg liegen im Radius. Diese Nähe ist kein Zufall, sondern Voraussetzung: Ein Servicebesuch nach zwei Jahren soll eine halbe Stunde dauern und keinen halben Tag.
Am schnellsten geht es mit einem Anruf und zwei, drei Sätzen zum Vorhaben. Wir sagen Ihnen am Telefon, in welcher Größenordnung sich so etwas bewegt, und vereinbaren bei Bedarf das Aufmaß. Danach erhalten Sie eine maßstäbliche Zeichnung und ein Angebot, in dem jede Position einzeln steht — so sehen Sie, wo sich sparen lässt und wo es sich nicht auszahlt. Bis zur Freigabe ist alles unverbindlich und ändert sich kostenlos. Erst danach wird Material bestellt, ein Fertigungsplatz reserviert und ein fixer Montagetermin eingetragen.
Ob Vorzimmerschrank, Küche, Badmöbel, Wandverkleidung oder eine Stiege, die neu belegt gehört: Schreiben Sie uns, was Sie vorhaben, oder rufen Sie kurz an. Wir schauen es uns an, sagen offen, was sinnvoll ist, und rechnen ehrlich. Erreichbar sind wir unter 06703091097 oder über unser Online-Formular — Aufmaß und Angebot kosten nichts. Maßarbeit aus Holz.